Aktuell auf Musicradiostation

CD-/Download-Album „No. 1“ von Catrix. Release date CD/Digital: 29.11.2013

Sendung Mittwochs, Album des Monats

Catrix

“When the hunt begins… the speed increases to a maximum. Beastly and full of adrenaline the predator rushes behind the victim.”

Catrix ist eine elektronische Reise durch die Phantasie. Klangwelten vereinen sich mit eingängigen Rhythmen und Figuren, die einen fließenden Übergang zu symbolbehafteten Elementen aus Filmszenen bilden; emotional und visionär. Die Musik von Catrix lebt von der Wandlung, die sich in Atmosphäre und Tempo verdeutlichen. Sie verbindet und erzeugt Bilder. Gleichzeitig kombiniert sie diese mit verschiedenen Musikrichtungen und Stilarten elektronisch erzeugter Electronica-Musik, wie z. B. Techno, House, Electronic Dance Music und Lounge. Catrix steht symbolhaft für eine Mixtur unterschiedlicher Betrachtungsweisen, die im Wandel zueinander stehen.

Was ist im Dunkeln hinter der nächsten Ecke verborgen? Kennt nicht jeder das beklemmende Gefühl, dass uns Irgendetwas auflauern und beobachten könnte? Der Opener des Albums „What lies beneath?“ wirft die Frage auf, welche Absicht sich hinter einem Gesichtsausdruck verbergen könnte. Ein Augenblick, den wir wahrnehmen, ist nur ein Teil des Ganzen. Viele Augenblicke ergeben jedoch auch noch keine Wahrheit. Meistens bleiben die gesamten Zusammenhänge im Verborgenen… in der Politik, …in einer Beziehung, …in einem Machtspiel. Zugleich zollte Catrix mit diesem Track ein Tribut an eine der weltberühmtesten Filmszenen aller Zeiten.

Zwei Menschen, die wie zwei Melodien sind und unterschiedlicher nicht sein können, nähern sich aus entgegengesetzten Richtungen („Moments in Eternity“). Die beiden schienen sich zu kennen, denn sie lächelten sich an. Stehen sie zuerst mit individuellem Ursprung und ihrer Persönlichkeit für sich alleine, so begegnen sie sich schrittweise, kommen zusammen und bilden eine neue Einheit. Ein Zusammenklang beginnt mit einer anderen Wahrnehmung.

„Sylvan March“ folgt dem Weg des gemeinsamen Voranschreitens, dominiert von Downbeat- und Lounge-Anleihen.
„Nach stundenlangem marschieren durch dichtes Geäst, Verscheuchen von Mücken, Waten durch morastigen Untergrund und Erklimmen von steinigen Hügeln blieb mir eines besonders in Erinnerung: Der eine Augenblick beim Eintreten auf eine helle Waldlichtung. Die Sonne schien warm durch die Baumkronen, die Luft roch sanft nach Blumen und einem frischen Sommertag. Diese Sekunden hielten sich über den ganzen Tag und das gegrillte Essen schmeckte noch nie so gut wie an diesem Tag.“

Den vorläufigen Höhepunkt bildet der Track „Feral Instinct“, inspiriert von Filmklassikern im Spagat mit starken Technoelementen von Acid House und Breakbeat.

„Mich fasziniert die Art von Wildkatzen, die sich langsam und zielgerichtet an ihre Beute heranschleichen. Bedrohlich und präzise fixieren sie das Ziel und lassen es nicht aus den Augen. Wenn die Jagd beginnt, steigt das Tempo bis zum Maximum. Bestialisch und voller Adrenalin hetzt das Raubtier hinter seinem Opfer hinterher. Am Ende erliegt die Beute. Die Wildkatze genießt die Belohnung fast harmonisch.“

„Feral Instinct“ ist nach seiner kompositorischen Ursprungsidee zu Recht ein Track mit überraschenden Wendungen, die sich auch auf dem CD-Cover widerspiegeln: Eine junge anmutende Frau mit Sinn für das Schöne, eine Raubkatze mit tierischen Instinkten und die Bereitschaft zum Angriff. Unterschiedlicher kann es kaum sein und dennoch gehört es zusammen.

„Tribal Dance“ bietet eine auditive Reise zu den Ureinwohnern Afrikas. Der Track zeigt die Diskrepanz zwischen moderner Technik und synthetischen Klängen sowie den Riten und Tänzen der Urvölker.
Die Trommeln sind einem ursprünglich afrikanischen Rhythmus nachempfunden. Der Rhythmus bildet einen Tanz, der den Mut und die Kraft der Krieger anstacheln soll. Die Melodie ist absichtlich schlicht, um die einfachen Klänge von Naturvölkern widerzuspiegeln. Die Extreme-Version von „Tribal Dance“ kommt der Originallänge eines solchen Tanzes sehr nahe.

Einen abgerundeten Schluss bilden die Bonus Tracks, insbesondere mit den Tributes „Mystic Version“ und „Charade Version“ des erfolgreichen Catrix-Klassikers „Night Vision“, die von großem Kino beeinflusst sind.

Catrix – Cuddled?
Hinter Catrix steht der gestandene Musiker, Sänger, Produzent und darstellende Künstler ‚Botschafter Sarec‘. Er feierte schon vor fast 20 Jahren seine Rock-/Pop-Konzerte und Gesangserfolge auf den Livebühnen („Cyclone“, „Die Taktlosen“).

Erste Catrix-Tracks entstanden bereits in den späten 1990ern. Erfolge verzeichnete Catrix bei Messeauftritten und DVD-Präsentationen in den Nullerjahren 2000 sowie bei aktuellen Filmsynchronisationen. Mit Catrix verwirklichte der in Orgel, Klavier und Gesang ausgebildete Profimusiker seine Leidenschaft für phantasievolle und inspirierende Electronic- und Dancemusik. Neben Catrix stammen Pop-, Eurodance- und R&B-Songs aus gleicher kompositorischer Feder.

Catrix – Night Vision (The Collection)

Recorded & mixed by Botschafter Sarec
Produced by Botschafter Sarec & Cillian D. for MCDP International
LC 19084 SUITE 51

Have your say